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Longboards

Fahrtechniken mit den Longboards

Longboards – Downhill

Downhill-Fahren gilt als die Königsdisziplin im Longboard Fahren. Diese Technik empfiehlt sich für Profis. Grundsätzlich sollte man sich bloß an das Downhillboarden mit einer guten Schutzkleidung wagen, wie einer Lederkombi, Helm und Slidegloves. Da beim Downhill Geschwindigkeiten bis zu über 100 km/h erreicht werden, betreiben es  meistens Adrenalin-Junks und Menschen, die eine Herausforderung im Grenzbereich suchen.

Downhill Longboards haben vorwiegend eine tiefergelegte Standfläche, wobei der Schwerpunkt herab verlagert wird dadurch entsteht eine höhere Stabilität. Das macht sich vorrangig innerhalb der Kruvenlage bemerkbar. Fährt man das Board über 50 km/h und wirkt das Board instabil und beginnt zu schlingern (Speed Wobbles), kann es daran liegen:

1. die Achsen sind nicht richtig auf das Board und die Fahrweise eingestellt. Hier sollten die Achsen härter ausgerichtet werden

2. es handelt sich meistens nicht um ein echtes Downhill Skateboard.

3. die Achsen haben für die Geschwindigkeit den falschen Base/Hanger Winkel.

  • dieser sollte im Zuge Downhillfahrten ca. 40°liegen,
  • bei Crusing Achsen ist er ca. 50° +.

Es existieren Achsenfirmen wie z.B. Bear Trucks, bei denen die Grundplatten für einen bestimmten Winkel austauschbar sind und somit jeweils gleichermaßen zum Downhillfahren oder Cruisen umrüstbar sind. Bestes Beispiel sind hier die Bear Trucks…

Longboards – Sliden

Sliden wird zur Geschwindigkeitsverringerung verwendet. In dem Zusammenhang kommt es zu einem kontrollierten Wegrutschen in der Kurve, authentisch beim Downhillfahren. Problem in diesem Fall ist, wenn es intensiv ausgeführt wird, dass die Rollen konisch werden und Flatspots (eckige und einseitig abgeriebene Rollen) bekommen.

Sliden wird heute ebenfalls im Freestyle verwendet.

Zu beachten:

– weichere Rollen kleben genauer am Boden, d.h. ohne die vergleichbare Übung kann es zu unkonrollierten Slides kommen, lediglich mit Übung ist hier eine bessere Überprüfung gegeben – gewiss genauso eine hohe Abnutzung der Rollen.

– Rollen mit einerer rauheren Oberfläche eignen sich besser zum Sliden, Beispiel Durians oder Stimulus von Orangatang, weniger vereinbar sind z.B. die In Heat Wheels von Orangatang, da sie eine vollständig glatte Oberfläche haben und am Boden kleben.

Grundsätzlich gilt: Harte Rollen rollen schneller, neigen trotz alledem hierzu – außerordentlich während rauher Oberfläche – während Slides auszubrechen.

Perfekte Slide-Wheels: Durian oder Morongas von Loaded oder Metro Wheels.

Longboards – Carven

Carven zeichnet sich durch die analogen -wie beim Snowboarden – von der Seite „geschnittene“ Schwünge aus. Es wird „auf Linie“ Gefahren und ein sauberer Turn gezogen.

Zu beachten ist hier:

  • milde Achsen und optimaler weise größere Rollen 70mm + die passend zum Board ausgewählt werden.
  • Wheelbytes sollten tunlichst vermieden werden, da das Zusammentreffen von Board und Rolle während der Kurve immense Verletzungen hervorrufen kann
  • Also: ständig darauf achten, dass der Abstandzwischen Rolle und Board großgenug und ausreichend ist z.B. anhand Space-Pad-Erhöhungen
  • während bei Top-Mount Boards die Rollengröße akkurat auf das Drop Through angepasst ist.

Eine Sonderform des Carven ist das Pumpen:

Hier wird das Flexverhalten des Boards ausgenutzt und die Kraft des Rückflexes für die nächste Kurve verwendet. Mit Hilfe des Durchbiegen des Boards wird beim Hochschnellen ein Schwung erzielt, der in die nächste Kurve mit hinein genommen wird.

Die Folge ist, daß eine außergewöhnlich schnelle und wenig kraft aufwendige Bewegung wahrscheinlich ist. Diese Technologie wird sowohl bei den kleinen Slalomboards, den Flexlongboards als auch dem innovativen Trend der Citycruiser verwendet.

Hier können bedeutende Geschwindigkeiten auf der Ebene erzielt werden und das ist die ideale Übung zum Snowboarden.

Longboards – Cruisen und Dancing

Cruisen ist das chillige Fahren mit Longboards, kurzum, das Surffeeling wird auf die Straße gebracht.

Eine Unterform des Cruisens ist das Dancing.                                    Hierbei werden lange Longboards meistens über 120 Zentimeter genommen. Auf denen man entsprechend dem Boardwalking beim Wellenreiten, sich auf dem Board hin und her bewegen kann – ganz nach Atmosphäre, Straßenlage und Bewegungswillen. Optimal eignen sich die Dancer-Boards ebenfalls für Freestyle-Aktivitäten, die auf dem Board ausgeführt werden (z.B. Handstand etc.).

Longboards – Freestyle

So wie beim Cruisen und Dancing das chillige Fahren im Vordergrund steht, ist der Freestyle im Longboarden vom Einfluß des Streetskatens geprägt. Hier werden die gleichen Kniffe gemacht – auch wenn das teilweise weitaus mehr Übung erfordert. Die verwendeten Boards haben ein geläufiges Pool Shape (mit nahezu längst eckiger Nose und Tail) und erinnern tendenziell trotz extremer Breite (9“ +) genauer an ein Skateboard als an ein Longboard. Oder sie haben wenigstens eine/n Kick-Nose und Tail, um hier Kniffe sicherzustellen.

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